Ausstellung: "Gott hat den Fremdling lieb"

Die Ausstellung „Gott hat den Fremdling lieb" zeigt die biblischen Herausforderungen zum Umgang mit Fremden.

 

Ort: Flughafen Stuttgart, Terminal 3, Ebene 2 vor der Flughafenkapelle (Raum der Stille)


Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Terror, Unterdrückung und Verfolgung. Ziel ihres oft langen und mühsamen Weges ist auch unser Land.

Und so beschäftigen die Themen Migration und Asyl unsere Gesellschaft derzeit so stark wie kaum ein anderes. Wie soll unsere Gesellschaft Flüchtlingen begegnen, wie mit ihnen richtig umgehen?

 

Die Bibel kann hierzu den einen oder anderen Impuls geben. Sie ist zunächst selbst voller Migrations- und Fluchtgeschichten.

Da ist beispielsweise der Erzvater Abraham, der mit seiner Frau Sara aufbricht in das Gelobte Land Kanaan.
Da ist Josef, der von seinen Brüdern in die ägyptische Sklaverei verkauft, im Haus des Potifar arbeiten muss.
Da ist das Volk der Hebräer, das aus der Knechtschaft nach Kanaan flüchtet.
Und – ganz bekannt – da sind Josef und Maria, die mit dem Jesuskind vor dem Mordanschlag des Herodes nach Ägypten fliehen.

 

Aber darüber hinaus macht die Bibel in vielen Bezügen auch deutlich, dass der Mensch – einheimisch oder zugezogen – letztlich immer nur ein Gast auf Erden ist, dass sein Besitz ihm letztlich nur auf Zeit anvertraut ist zum verantwortungsvollen Gebrauch.

 

 

 

Eindrücke von dieser Ausstellung

Aussagen von Flüchtlingen aus unserer Zeit können Sie hier nachlesen.

Die Ausstellung, die von der Österreichischen Bibelgesellschaft entworfen wurde, lädt ein, einen vielleicht neuen Blick auf die Bibel und mit ihr auf die Welt zu werfen.


Sie können die Bilder und Texte nach wie vor auf sich wirken lassen.

 

(Wir danken der Württembergischen Bibelgesellschaft, die uns die Begleittexte zu der Ausstellung zur Verwendung auf dieser Homepage zur Verfügung gestellt hat.)